Archiv für November 2009

Multi-Kulti – Auch für den Gaumen

Donnerstag, 19. November 2009

In Deutschland ist das sogenannte ausländische Essen immer mehr im Trend. Unlängst gibt es in jeder Stadt verschieden Restaurants, die uns mit Leckereien rund um den Erdball verwöhnen. Sehr beliebt sind die frischen, im Wok zu breiteten, asiatischen Gerichte, gefolgt von den Spezialitäten aus der italienischen, türkischen und griechischen Küche.

Daher wurde es Zeit dieser Art von Vorliebe auch einen Namen zu geben und somit wurde der Begriff Ethnic-Food geboren.

Unter Ethnic-Food lassen sich sämtliche Gerichte und Nahrungsmittel einordnen die hierzulande als exotisch gelten.

In Deutschland gibt es bereits seit den 50er Jahren, durch die mitgebrachten Rezepte der Gastarbeiter, die Ethnic-Food. Durch die fremdländischen Einflüsse und Zubereitungsarten hat auch die deutsche Küche eine große Bereicherung erfahren können.

Mittlerweile gehören viele dieser Gerichte und Lebensmittel zu unserem täglichen Speiseplan, wie beispielsweise der Fetakäse oder die Pasta.

Der Weihnachtsfisch

Dienstag, 17. November 2009

RömertopfLangsam aber sicher rückt Weihnachten immer näher und damit auch die Frage, mit welchen Gerichten  man die Familie über die Festtage beköstigen möchte.

Doch wer traditionsgebunden ist wird wohl immer wieder und gern den Weihnachtskarpfen zubreiten wollen.

Dieser Brauch wurde schon im Mittelalter geboren, denn dort galt die Adventszeit als Fastenzeit und der Karpfen war für die Mönche die einzige Option die kargen Fastentage an Heiligabend etwas reichhaltiger zu gestalten.

Mittlerweile gilt die Weihnachtszeit kaum noch als Fastenzeit, doch der Karpfen wird weiterhin gern verzehrt und muss dank erstklassigen Zuchtbetrieben auch nicht mehr in der Badewanne aufbewahrt werden, wie es in der damaligen Zeit noch üblich war.

Heute kann er bequem und frisch in entsprechenden Geschäften erstanden werden. Mit der passenden Beilage ist er ein gesundes Weihnachtsmahl, das nicht zwangsläufig auf die Hüften gehen muss, wenn man auf fette Soßen verzichten mag.

Heißes für die kalten Tage

Donnerstag, 12. November 2009

Gerade im Herbst und im Winter, wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, sind wir besonders anfällig für Schnupfen und grippale Infekte. Doch mit einem herrlichen heißen Getränk, das nicht nur wärmt, sondern den Körper zusätzlich mit Vitaminen versorgt, kann so mancher Erkältung entgegen gewirkt werden.

Viele dieser leckeren Tees und Säfte lassen sich ganz einfach selbst herstellen. Der Ingwertee hilft ihnen beispielsweise am frühen Morgen den Stoffwechsel anzuregen und Ihre Energien zu mobilisieren. Dafür braucht man lediglich ein bis zwei Scheiben frischen Ingwer, die dann in 500 ml Wasser ca. zehn Minuten gekocht werden.

Wer im Sommer Äpfel oder Holunder gepflückt und deren Saft gewonnen hat, kann sich daraus jeweils einen leckeren Holunderpunsch oder Apfelglühwein zaubern. Einfach erwärmen und mit ein paar Spritzern Zitrone verfeinern. Für den Apfelglühwein können zusätzlich noch Zimt und Glühweingewürz den letzten geschmacklichen Pfiff geben. Allerdings sollten beide Getränke nicht kochen, da sonst wertvolle Vitamine verloren gehen.

Eine Küche ohne Topf – ist wie ein Auto ohne Reifen

Dienstag, 10. November 2009

Tagtäglich haben wir ihn in Gebrauch, doch richtig registrieren werden das wohl die wenigsten unter uns. Für viele ist es einfach völlig normal einen Satz guter Kochtöpfe zu besitzen, um darin Gemüse zu garen, Nudeln zu kochen, oder Marmelade herzustellen.

Ohne Topf geht einfach nichts -   das hat man schon in der Antike bemerkt. Allerdings musste dieses Kochgefäß dort erst noch erfunden werden. Die ersten Töpfe wurden damals noch aus Keramik und sogar aus Speckstein angefertigt, während es heute Töpfe aus den verschiedensten Materialien, wie Edelstahl oder Eisen gibt. Ein Zeuge der damaligen Zeit, der bis heute in den Küchen erhalten geblieben ist, ist der Römertopf.

Unter den Töpfen gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Modelle in Größe, Form und Aussehen. Es gibt sie für Singlehaushalte, wie für Großfamilien, in Sets oder als Einzelstücke.

Und sogar auf Kindergeburtstagen findet der Topf beim Topfschlagen eine Verwendung.

Im schweizerischen Raum wird der Topf übrigens ausschließlich als  Pfanne bezeichnet.

Der kulinarische Wegweiser

Montag, 9. November 2009

Wenn Sie wirklich hervorragend Speisen wollen und Wert auf eine gut geführte Küche legen, sollten Sie den Gault Millau zu Rate ziehen. Der Gault Millau existiert seit 1969 und gilt als der beste und einflussreichste Restaurantführer. Wer in ihn aufgenommen wird, kann wahrlich von sich behaupten das Zeug zum Meisterkoch zu haben. Das Wertungssystem ist komplexer als bei anderen Restaurantführern. Hier werden statt Sternen Kochmützen vergeben, dazu kann man bis zu 20 Punkte für seine Kochkünste erhalten. Die Kriterien sind unter anderem die frische der saisonalen Produkte, die Präsentation der jeweiligen Gerichte und auch der Service wird bewertet. Auch in Deutschland gibt es einige Restaurants und Köche, die die Anerkennung des Gault Millau verdient haben:

-  Die Schwarzwaldstube mit Koch Harald Wohlfahrt

-  Das Waldhotel Sonora mit Koch Helmut Thieltges

-  Das Gästehaus Erfort mit Koch Klaus Erfort

In diesen Restaurants werden Sie und Ihr Gaumen sicherlich über alle Maßen verwöhnt werden.

Frische Kräuter auch im Winter

Donnerstag, 5. November 2009

Bevor der Winter endgültig in unseren Gefilden Einzug hält und die Flora sanft mit Schnee und Kälte bedeckt, kann man jetzt noch schnell die Kräuter des Sommers für die eigene Küche einlagern, um auch in der kalten Jahreszeit nicht auf diese köstlichen und gesunden Aromen verzichten zu müssen. Der einfachste Weg, um Kräuter gut zu lagern ist nach wie vor immer noch das Einfrieren. Besonders empfindliche Wildkräuter können so gut überwintern ohne zu schnell an Geschmack zu verlieren.

Die Eiswürfelmethode ist hier die schnellste und effektivste. Einfach die Kräuter klein hacken und mit Wasser in den Eiswürfelbereiter geben. So erhält man passende Kräuterportionen, die bei Bedarf ganz schnell aufgetaut werden können.

Basilikum, Dill Schnittlauch und Petersilie sind Kräuter die sich sehr gut einfrieren lassen und sehr oft in der Küche benötigt werden.

Currywurst a la Kotaska

Mittwoch, 4. November 2009

Das Bratwerk ist der neuste Schützling des erfolgreichen Fernsehkochs Mario Kotaska. Doch wer jetzt denkt das Bratwerk sei ein feststehendes Restaurant, dass es aufzusuchen gilt – der irrt. Denn das Bratwerk ist ein überaus schicker Imbisswagen der in Köln in der Dasselstraße anzutreffen ist.

Diese mobile Imbissstube ist mit seinem heißen Design wahrlich kaum zu übersehen und heiß sind auch die deftigen Köstlichkeiten, die dort auf der Karte stehen. Es gibt beispielsweise sehr verschiedene und interessante Arten von Würstchen, die man im Bratwerk kosten kann. Ob es die altbewährte Currywurst ist oder die exotische Bisonwurst, man sollte sich einen Geschmackstest nicht entgehen lassen. Dazu gibt es Pommes, gern auch rot/weiß und natürlich darf ebenso das leckere Schaschlik im Bratwerk nicht fehlen. Da dieser Imbissstand von einem Profikoch geführt wird, ist er wahrlich einen Besuch und eine Sünde wert

A new Star is Born – Topinambur

Dienstag, 3. November 2009

…oder auch Jerusalem-Artischocke oder Erdbirne genannt. Hinter diesem doch sehr geheimnisvollen Namen verbirgt sich eine Knolle, die unserer guten bekannten Kartoffel sehr ähnlich ist.

Ihren Ursprung hat sie mit größter Wahrscheinlichkeit in Mexiko gehabt und wurde im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht. Dort war sie eine gewisse Zeit sowohl als Futtermittel für das Vieh wie als auch als Lebensmittel für die Menschen recht populär. Auch ein vorzüglicher Schnaps ließ sich aus den Erdbirnen brennen. Doch die Kartoffel lief der Erdfrucht im Laufe der Zeit sehr schnell den Rang ab.

Topinambur, ein Name aus dem Indianischen, geriet fast ganz in Vergessenheit und schlummerte gut und gern ein paar Jahrzehnte vor sich hin. Nun wurde sie wieder neu entdeckt und feiert in vielen Küchen wieder den Einzug, denn Topinambur ist ein recht kalorienarmes  und auch für Diabetiker gut verträgliches Gemüse. Der Geschmack lässt entfernt  an eine Artischocke denken.

Nationalgericht Sauerkraut

Montag, 2. November 2009

Erstaunlicherweise wird in vielen Ländern das Sauerkraut als deutsches Nationalgericht angesehen. Vorzugsweise mit Eisbein oder mit Bratwurst serviert. Aber eigentlich hat Deutschland so gesehen kein wirkliches Nationalgericht, da sich die Küchen von Region zu Region schon so stark unterscheiden, dass sich hier kein wirklicher gemeinsamer Nenner erkennen lässt. Ähnlich ist es auch mit der österreichischen Küche. Hier prägten viele fremde Einflüsse die Entstehung der Gerichte und trotzdem scheinen sich das Wiener Schnitzel und der Kaiserschmarrn als Nationalgerichte herauszukristallisieren.

Bei der Schweiz ist es das Käsefondue, obwohl sich das Wort Fondue aus dem Französischen ableitet. Die Pizza ist erst seit ca. 40 Jahren das Nationalgericht von Italien und wird getreu von der Pasta begleitet. In England gelten Fish and Chips als das typische Nationalgericht, dabei darf man allerdings nicht übersehen das eigentlich der Genussschwerpunkt der Engländer auf feinem Fleisch, wie Roastbeef liegt. Zu guter Letzt bleibt noch das Gulasch, das immer und jederzeit mit Ungarn in Verbindung gebracht werden wird.